Dreiundvierziger - Der Südseeblog
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    Die Welt der 43

    "Das Gewöhnliche, hier wirds Ereignis" - so hiess es schon bei Goethe - und hier wird dieser Satz Wahrheit, für die, die es wollen, brauchen und manchmal auch haben müssen.

    Drauflos. Sauflos.

    Wenn der Tag beginnt und erlischt, gehe ich. Verwandle mich selbst und du, die du mich gestreift in diesen Tagen, verschwindest in deiner Welt. Ich bleibe hier. Lichter flackern dort draußen. Baden sich im Kitsch des eigenen Ermessens und das alles hilft mir, ich selbst zu sein. Zu bleiben.
    Ich gehe drauflos. Und sauf los. Gehe sauflos drauflos?
    Hauptsache, etwas beginnt!
    Und wenn es nur dieser Tag ist, der beginnt, um zu erlöschen, mich selbst verwandelt und du, die du mich streiftest in deiner Welt zurücklässt!

    Beitrag Nr.: 1 wurde veröffentlicht am 13. Juni 2009 von

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    Join Paradise

    For those to kill
    I just adore
    Fuck yourself
    And cry no more

    For those to love
    I`m glad to see
    Do not touch
    Be never free

    I`m your slayer
    When you laugh
    Well, I think
    You had enough

    Never really who I am
    No more fucking compromise
    I hate you so, can`t even say
    Come, kiss my gun, join paradise

    Beitrag Nr.: 2 wurde veröffentlicht am 3. Juni 2009 von

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    Vom Suchen.

    Wandernd zwischen den Sternen,
    suchen die Suchenden vergeblich
    und die Findenden, wissen nichts mit ihrem Glück anzufangen.

    Wohl dem, der findet, obgleich er sucht,
    oder findet, obgleich es ein Zufall gewesen,
    wohl dem, der findet, und etwas damit anzufangen weiß!

    Beitrag Nr.: 3 wurde veröffentlicht am 30. Mai 2009 von

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    Gelöscht.

    Hier steht nichts.
    Worte sind Illusion.
    Gedanken eine Gabe.
    Träume Wirklichkeiten.

    Beitrag Nr.: 4 wurde veröffentlicht am 27. Mai 2009 von

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    Kapselriss.

    Zugfahren hat etwas melancholisches. Kontakt zur Außenwelt über Handy, wenn möglich. Die Nase an die Scheibe gepresst, atmet Dämmerung ein. Das Fenster ist kalt, kalt ist das Grau draußen, der Nachthimmel. Lichter leuchten einsam. In einer Welt, in der ich versinke, träume, denke. ich fliege um den Zug und durch die nacht. Das Rattern und Knarren, Gespräche, Handyklingeln, Fangesänge-all das beendet meine Gedanken, zerstört, die Kapsel meiner selbst die ich um mich errichtet habe.

    Warum müssen Menschen immer laut sein?

    Mich stören in meiner Welt, die keinen etwas angeht und so errichte ich die Kapsel erneut. Schließe die Augen und schaue im Halbschlaf fahrig hinaus, ziellos, zwischen Lichtpunkten und Schatten, zwischen Sternen und dem klaren fahlen Licht des Mondes, meinen Gedanken und Sprüngen folgend.
    Heute war es bedeckt. Nur die Lichter in der Ferne. Licht schweigt, Schall nicht.

    Und so bin ich gefangen in meiner selbst, einer Blase um mich herum, die ich selbst schaffe und erhalten muss.

    Bis das Ziel erreicht ist, ich aussteige, die Beklemmung sich löst. Menschen laufen ziellos umher, doch es stört mich nicht. Auch wenn dort niemand ist, der mich empfängt. Und abholt. ich den Rest des Weges alleine gehen muss. Niemand wartet, aber ich bin nicht unglücklich, nur einen kurzen Moment in Erinnerungen gefangen. Ich fasse mich.
    Und dann gehe ich meinen Weg in die Nacht.

    Beitrag Nr.: 5 wurde veröffentlicht am 24. Mai 2009 von

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    Mosaik

    STELL DIR VOR, DIE ERDE BLEIBT STEHEN UND ALLES WÄRE NUR NOCH
    …DIESE NACHT
    UND WIR MÜßTEN UM DIE HALBE WELT REISEN, NUR, NUR
    …UM LICHT ZU SEHEN

    WIE WOHL WÜRDE SICH DAS LEBEN ÄNDERN-
    WÜßTEN WIR NICHTS VON SEINER ENDLICHKEIT?

    UM DIE WELT EINES ANDEREN ZU BEURTEILEN
    MUSS MAN SIE BETRETEN

    Er lacht. Und ich sehe die Welt mit anderen Augen. Ein kleiner Lichtpunkt in den Gezeiten des Universums, ein Meer voller Sterne und Planeten- und einer davon die Erde.
    Vielleicht ist es gar nicht wichtig, Geld, eine Familie oder sonstwas zu haben, sondern jedem die Möglichkeit zu lassen, so zu leben, wie er will.
    Zu unbedeutend ist alles Leben in Bezug auf die Geschichte des Universums oder der Erde- doch ist nicht dieses Leben an sich…alles, was wir haben?

    Beitrag Nr.: 6 wurde veröffentlicht am 15. Mai 2009 von

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    Vom Warten am Bahnhof: Hildesheim

    Vielleicht sollte man das als Reisemethode erfinden. Quer durch die Welt mit Wochenendticket. Wie oft hat man da Aufenthalt-mal 20 Minuten in Kassel Willhelmshöh, eine Stunde in Bielefeld oder gar 43 Minuten in Göttingen. 30 Minuten in Lehrte sind eine Qual.
    Doch dem kann nun Abhilfe geschaffen werden!

    Ordern Sie schon jetzt unseren kleinen Zugwartezeitüberbrückungsführer! Einfach eingeben, wie lang die Wartezeit an einem Bahnhof ist und binnen kürzester Zeit erleben sie die Faszination von Kirchen, Sehenswürdigkeiten, örtlichen Spezialitäten und kulinarischen Genüssen, die einen von Burger King bis zur Dönerbude bringen. Selbstverständlich basierend auf GPS werden anhand der mittleren persönlichen Gehgeschwindigkeit Ziele errechnet die Wartezeiten selbst in Lehrte oder Vöhrum zu einer Vergnüglichkeit allererster Kajüte machen werden!

    Vielleicht wäre das ganz schön gewesen. Vor ein paar Wochen in Hildesheim. Nichts gegen die Stadt, nur was kann man da auf die Schnelle in 40 Minuten entdecken? So blieb ein Konglomerat aus SMS versenden, dem nicht anrufen von einer Telefonzelle und Kontoauszugholen als orgastischer Moment. Ein spontan gescheitertes Kaffeetrinken. Schließlich das Einsteigen in den Zug und diebisch darüber freuen, dass man zumindest noch 20 Minuten der Zeit sitzen darf.

    Zeit in der man Hildesheim hätte erkunden können. Wenn man nur wüsste, was man erreichen könnte. Eine neue Reisemöglichkeit. Wo früher Schiffe monatelang unterwegs waren, hilft heute die Bahn und Dank ihrer Wartezeiten kann man die Welt entdecken. 20 Minuten hier, eine Stunde dort. So könnte man Wochen und Monate zubringen. Kosten für Hotels spart man ein, die Bahn machts möglich.
    Deutschland entdecken!
    Jetzt!
    Und vielleicht stellt man dabei fest, dass es Bielefeld tatsächlich gibt.

    Bucht!

    Beitrag Nr.: 7 wurde veröffentlicht am 11. Mai 2009 von

    Kategorie Die Welt der 43 | 1 Kommentar »

    A Dream within a Dream

    Take this kiss upon the brow!
    And, in parting from you now,
    Thus much let me avow-
    You are not wrong, who deem
    That my days have been a dream;
    Yet if hope has flown away
    In a night, or in a day,
    In a vision, or in none,
    Is it therefore the less gone?
    All that we see or seem
    Is but a dream within a dream.

    I stand amid the roar
    Of a surf-tormented shore,
    And I hold within my hand
    Grains of the golden sand-
    How few! yet how they creep
    Through my fingers to the deep,
    While I weep- while I weep!
    O God! can I not grasp
    Them with a tighter clasp?
    O God! can I not save
    One from the pitiless wave?
    Is all that we see or seem
    But a dream within a dream?

    Edgar Allan Poe

    Beitrag Nr.: 8 wurde veröffentlicht am 9. Mai 2009 von

    Kategorie Lyrisches | 0 Kommentare »
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