Dreiundvierziger - Der Südseeblog
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    Die Welt der 43

    "Das Gewöhnliche, hier wirds Ereignis" - so hiess es schon bei Goethe - und hier wird dieser Satz Wahrheit, für die, die es wollen, brauchen und manchmal auch haben müssen.

    Freunde der 43

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    • Maic Ullmann Illustration

    schlafen.

    Gute Nacht,
    Ihr Krieger und Spinner,
    Ihr Denker und Träumer,
    die Ihr in den verwobenen Sphären der
    Sternenflut nach Halt im Treibsand sucht!

    Beitrag Nr.: 1 wurde veröffentlicht am 20. September 2009 von fd

    Kategorie Die Welt der 43 | 0 Kommentare »

    trauern.

    Ich kann nicht mehr um dich trauern, weil ich alle meine Tränen bereits geweint habe.

    Beitrag Nr.: 2 wurde veröffentlicht am 15. September 2009 von fd

    Kategorie Die Welt der 43 | 0 Kommentare »

    Still standing on the Edge of Dreams

    Und weil ich hier noch warte
    sehe ich Dich manchmal
    flirrend hier im Dunkelhain.

    Und wenn ich meine Augen schließe
    blind den Blick zu Boden richtend,
    warte ich hier still auf Dich.

    Habe mich doch selbst vergessen,
    und sehe mich hier stehen,
    im einbrechenden Dämmerlicht,
    weiß ich dann, dass es mich nicht gibt.

    Erlischt mein eigenes Bild von mir,
    sehe ich noch immer Dich
    Deine Gedanken und Dein Werk,
    all das, was nie erlischt.

    Und hast Du mich nur kurz berührt,
    geführt und weiß und seh Dich doch,
    das Licht der Nacht, die Zarg’ der Zeit
    und manchmal Zweifel noch.

    Und während Du so weiterlebst,
    als ob nichts anderes wär,
    stehe ich auf den Gipfeln meiner Träume
    und werfe den Blick gen Meer.

    (And while you’re living on and on
    I’m still standing on the edge of dreams.)

    Beitrag Nr.: 3 wurde veröffentlicht am 7. September 2009 von fd

    Kategorie stories | 0 Kommentare »

    Das Hohelied der Liebe

    Dreiundvierziger wünscht Euch Dreien alles Gute zur Hochzeit!!

    Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.

    Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so dass ich Berge versetzen könnte, so wäre ich nichts.

    Und wenn ich all meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen, und hätte die Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze.

    Die Liebe ist langmütig und freundlich,
    die Liebe eifert nicht,
    die Liebe treibt nicht Mutwillen,
    sie bläht sich nicht auf,
    sie verhält sich nicht ungehörig,
    sie sucht nicht das Ihre,
    sie lässt sich nicht erbittern,
    sie rechnet das Böse nicht zu,
    sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeiten,
    sie freut sich aber an der Wahrheit;
    sie erträgt alles
    sie glaubt alles,
    sie hofft alles,
    sie duldet alles.

    Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.

    Denn unser Wissen ist Stückwerk, und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.

    Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.

    Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.

    Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.

    Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

    Lacrimosa - Hohelied der Liebe
    Lacrimosa - Hohelied der Liebe (2)

    Beitrag Nr.: 4 wurde veröffentlicht am 17. August 2009 von fd

    Kategorie Die Welt der 43 | 1 Kommentar »

    Ein Eintrag ohne Worte

    Warum macht man sich nur immer diese Gedanken. Welches Zeichen soll man setzen, vuielleicht den Punkt, weil es eine Aussage ist. Eine Feststellung. Es geht nicht ohne. Ohne sich selbst zu hinterfragen. Vielleicht doch ein Ausruf? Ein Befehl. Man schreit sich selbst an. Du verdammter Idiot, warum, WARUM nur machst du dir diese Gedanken. Die in in dir zanken. Das Ich zum Wir verschiedener Sichtweisen, Standpunkte. Oder man nimmt es als Frage? Menschen nehmen die Hilfe an, kommen auf einen zu. Beantworten die Fragen für einen nicht. Werfen oft nur weitere auf.

    Warum nur macht man sich nur immer diese Gedanken.
    Warum nur macht man sich nur immer diese Gedanken!
    Warum nur macht man sich nur immer diese Gedanken?

    Wofür entscheidest du dich?

    Beitrag Nr.: 5 wurde veröffentlicht am 6. August 2009 von fd

    Kategorie Die Welt der 43 | 1 Kommentar »

    Lemgo

    Man muss schon dabei gewesen sein, um es zu verstehen.
    Weinfest. Italienische Musik.
    Besoffene Schönlinge tanzen mit aufgeknöpftem Hemd Frauen zwischen peinlicher Berührung und wiliger Ekstase an.
    Schnitt.
    Die Ruhe und Stille auf den Wällen. In Wellen des Windes sternender Nächte.
    Eine Kirche formvollendet in Vergangenheit. Auferstanden aus den Ruinen geistiger Tiefflüge eines Architekturwettbewerbes verstellt sie mir den Weg zu Gott. Kann sie nicht öffnen. Konvertiere zum Atheismus.
    Schnitt.
    Die Ruhe und Stille auf den Wällen. Einige Bier später. Laue Sommernacht. Der Weg zu einem Marktplatz, willkommen in den 70ern. Unerwartete Musik eines Abends, der sich schon lange in die Nachtschwärze verabschiedet hat. Paranoid. Wie zu viele. Auch hier trägt der Alkohol zu Konversationen bei, die so nicht wären. Anders wären. Sich verändern. Uns verändern.
    Schnitt.
    Die Ruhe und Stille auf den Wällen. Zehn Meter entfernt pisst ein Jugendlicher ins Gras. Zwei weitere schleppen sich zur Bank. Hart an der Kotzgrenze, könnte man sagen, singen sie ihr Lied. Ein Lied, das so schlicht und einfach ist, eine Melodie, die Wahrheit kundtut in dieser Nacht. Zurecht die Stille durchbricht.
    Fucking Pussies. Fucking Pussies. Fucking Fucking Fucking Pussies.
    In dieser Nacht habe ich das Licht gesehen.
    Schnitt.
    Die Ruhe und die Stille auf den Wällen von Lemgo.
    Man muss schon dabei gewesen sein, um es zu verstehen.

    Beitrag Nr.: 6 wurde veröffentlicht am 2. Juli 2009 von fd

    Kategorie Die Welt der 43 | 1 Kommentar »

    Drauflos. Sauflos.

    Wenn der Tag beginnt und erlischt, gehe ich. Verwandle mich selbst und du, die du mich gestreift in diesen Tagen, verschwindest in deiner Welt. Ich bleibe hier. Lichter flackern dort draußen. Baden sich im Kitsch des eigenen Ermessens und das alles hilft mir, ich selbst zu sein. Zu bleiben.
    Ich gehe drauflos. Und sauf los. Gehe sauflos drauflos?
    Hauptsache, etwas beginnt!
    Und wenn es nur dieser Tag ist, der beginnt, um zu erlöschen, mich selbst verwandelt und du, die du mich streiftest in deiner Welt zurücklässt!

    Beitrag Nr.: 7 wurde veröffentlicht am 13. Juni 2009 von fd

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    Join Paradise

    For those to kill
    I just adore
    Fuck yourself
    And cry no more

    For those to love
    I`m glad to see
    Do not touch
    Be never free

    I`m your slayer
    When you laugh
    Well, I think
    You had enough

    Never really who I am
    No more fucking compromise
    I hate you so, can`t even say
    Come, kiss my gun, join paradise

    Beitrag Nr.: 8 wurde veröffentlicht am 3. Juni 2009 von fd

    Kategorie stories | 0 Kommentare »
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