Dreiundvierziger - Der Südseeblog
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    Braunschweig ist schöner als Hannover

    Freitag, den 20. Februar 2009

    Heute hab ich mal ein nettes Video entdeckt, passend zu Schoduvel und Karneval.
    Auf jeden Fall ist es ganz witzig und stimmt natürlich.

    Gefunden habe ich das im Gästebuch der Weblöwen.

    Wo Eintracht diese Woche schon nicht spielt, dann zumindest ein nettes Video.

    Blau-gelbe Grüße!

    Südsee

    Donnerstag, den 18. Dezember 2008

    Warum frieren, wenn es in der Südsee warm ist?
    Wandere einfach aus.
    Zeit nehmen, alles verlassen, leise plätschert das Wasser an den Strand.
    Über einem die Sterne und bei Nacht ist es sogar noch warm genug zum Baden.
    Einfach mal ein paar Minuten die Seele baumeln lassen.

    Wie es wohl wäre, in der Ferne? Rötlich schimmernd senkt sich die Sonne, während man von Früchten kostet die sonst nur in der Mélange künstlicher Geschmackswelten eines Saftkonzentrates zu finden sind. 20 Prozent Fruchtanteil.

    Warum sich mit wässrigem Zucker begnügen, wenn man alles haben kann?

    Hier in der Ferne, in der Südsee. Wo die Stille nur von sanftem Wind und sich kräuselnden Wellen durchbrochen wird.
    Hier, wo man ungestört ist. Weit ab von allem.

    Frohe Weihnachten an alle, die Dreiundvierziger verfolgen, lesen und auch mögen.
    Zeit, auszuspannen nach all der Hektik.

    Sommersonnenbad im traumhaften Ozean.
    Wo kristallklares Wasser an die Wirklichkeit perlt.

    Hier, live von Dreiundvierziger, der kleinen Oase des Glücks - ein Wärmebad der Erholung.

    Träumt!

    Eine Stadt in blau und gelb

    Sonntag, den 1. Juni 2008

    Vor ein paar Wochen hatte ich Eintracht schon abgeschrieben. Wie wohl die meisten hier, doch manchmal kommt es anders.
    Erst der Sieg beim Tabellenführer, heute dann Schützenhilfe von Lübeck.

    Das Stadion hier war wieder ziemlich ausverkauft, knapp 24.000. Eine Stadt in blau und gelb. Was für eine Erlösung, kein anderes Thema in den letzten Tagen.

    Die Braunschweiger Zeitung entblödete sich nicht wieder und wieder darauf hinzuweisen, wie sehr man auf die Hilfe von Wolfsburg II angewiesen ist. Dank der toll kämpfenden Lübecker war das aber gar nicht nötig.

    Überhaupt interessant, dass in der Region nach dem guten Abschneiden der Wolfsburger (Qualifikation für den UEFA - Cup) eigentlich nur noch die Schützenhilfe von Wob II ein Thema war. Wolfsburg interessiert eben nicht.

    Tradition kann man nicht kaufen. Kaum geht wieder was für Eintracht, schon ist die Kulisse da. Überhaupt ist der Zuschauerschnitt mal wieder mehr als erstaunlich. Der höchste der Liga - und das nach der katastrophalen Vorsaison und dem unglaublich schwachen Start in die Saison…

    Praktisch war Eintracht ja 2 Jahre lang permanent auf einem Abstiegsplatz…

    Ein spannendes Finale, Wahnsinnskulisse - und man sieht was hier möglich ist. Feiern bis tief in die nacht und das Wissen, dass auch nach einem Abstieg in die vierte Liga die Fans alsbald zurückgekehrt wären.

    Wahre Liebe hält eine Ewigkeit.
    Auch wenn es einem die Eintracht nicht immer leicht macht.

    Jetzt hoffe ich auf einen vernünftigen Aufbau einer Mannschaft für die neue Saison. Lieberknecht kann etwas bewegen, und der größte Wunsch aller Anhänger ist wohl, dass endlich mal langfristig etwas aufgebaut wird. So zittern möchte ich nie wieder - zumindest nicht um die dritte Liga…

    Vierte Liga - Eintracht ist dabei!

    Samstag, den 17. Mai 2008

    Es erforderte viele Überlegungen, finanzielle Spagats und sportliche Höchstleistungen, doch endlich ist es so weit:
    Nach zweieinhalb Jahren einer beispiellosen Talfahrt kann nun verkündet werden, dass die vierte Liga von Eintracht Braunschweig unterstützt wird.

    Da können sich alle Fans, Zuschauer und Freunde der Eintracht nur bei allen bedanken, die dies endlich ermöglicht haben.

    Die Auftritte - gerade in den letzten Wochen - waren ja mehr als zufriedenstellend, um das Saisonziel vierte Liga doch noch zu erreichen. Man hatte ja schon befürchtet, dass es womöglich doch noch zur Qualifikation für die neue dritte Liga reichen könnte. Aber im letzten Moment konnte das Ruder ja durch völlig unnötige Punktverluste herumgerissen werden…

    Tief enttäuscht endet für mich und viele andere wohl erst mal die Faszination, das Mitfiebern. Die Stadionbesuche. Keine Durchhalteparolen mehr, jetzt ist es an Eintracht und den Verantwortlichen, den guten Namen des Vereins, der kontinuierlich in den Dreck gezogen wurde, wieder reinzuwaschen.

    Aber eins ist auch mal ganz klar: Lieber mit Eintracht in der zehnten Liga als einmal zum VFL!

    Trotzdem erstmal und für längere Zeit wohl zum letzten Mal:
    Blau-gelbe Grüße.

    Braunschweiger Jungs

    Mittwoch, den 14. Mai 2008

    Wir sind es ja nicht anders gewöhnt. Im Gegenteil, die lange Zeit, die ein Möhlmann hier Trainer war, fühlte sich ja schon fast unheimlich an. Jetzt der letzte Versuch, ein Trainerwechsel um letzte Kräfte zu mobilisieren? Die Trainerwechsel der letzten Jahre kann man ja kaum noch mitzählen. noch weniger die namen der Spieler merken, die kamen und gingen und so geht nun ein Benno Möhlmann. Die Art und Weise spricht für ihn. Die Mannschaft ist gefordert. Leere Floskeln?

    Bei manchen Vereinen muss man mal leiden, da gibt es Serien, die dauern 5-6, vielleicht mal 10 Spiele an. Aber doch nicht über 2 Jahre wie hier. Da kann man die Lust an allem verlieren. Daran, dass man den Liveticker verfolgt, ins Stadion geht, Berichte in der Zeitung steht.

    Katastrophaler Abschied aus Liga 2, aber mit Möhlmann kam ein alter Bekannter. Dazu das erste Pokalspiel gegen Werder Bremen. Doch Eintracht schaffte es, jegöliche aufkeimende und wieder gewonnene sympathie sofort zu ersticken. Spiele wurden verloren, oft reichten 3 geschossene Tore nicht für einen Sieg und das in einer Saison, in der so viel auf dem Spiel steht.

    Doch dann kam mal eine kurze Serie, der Anschluss an den Klassenerhalt geschafft. Und schon ist die Serie dahin, wann immer die Führung fällt, man braucht nur auf den Ausgleich warten. Klare Niederlage gegen Oberhausen. Eigentlich passend, wie das Spiel der Mannschaft. Bis zum Strafraum gut, der Abschluss enttäuschend… Doch Halt! Offensive Spieler wie Schembri, Oehrl oder Fuchs treffen - doch bei der Anzahl an Gegentoren würde wohl selbst ein Christiano Ronaldo, Ronaldinho oder ein Ronaldo in Topform verzweifeln. Wieso heißen die eigentlich alle gleich?

    Nun ist also Lieberknecht der neue Trainer. Wo früher teilweise aufgestöhnt wurde, wenn er den Platz betrat, ist er jetzt der Hoffnungsträger. Eine faire Chance verdient er auf jeden Fall, durch gute Arbeit bei der A-Jugend ist er bei den Fans beliebt.

    Jetzt also gegen Düsseldorf, ein Sieg für Eintracht und sie werden schon am nächsten Spieltag den rettenden Platz 10 erreichen. Die Frage ist eher, ob sie den bis zum Schluss halten können…

    Zweckoptimismus? Ja, schon, vielleicht auch ein letzter Strohhalm vor dem Sturz in die vierte Liga. Aber noch ist alles möglich, letzte Saison wurde sogar noch gerechnet, als der Abstand 10 Punkte betrug. Jetzt sind es gerade mal zwei!!!

    Denn ein Klassenerhalt mit folgenden Verstärkungen der Mannschaft kann diese Saison vergessen machen. Bei vollem Haus gegen Dortmund II. Aber ein Abstieg wäre ein Schlag, von dem sich gerade die Fans lange erholen müssten. Zu lange dauert der Negativtrend. Dann lieber versuchen, noch mal 3 Spieltage Optimist zu sein.

    New Adventures in GEZ

    Sonntag, den 25. November 2007

    Wem der Titel bekannt vorkommt, ich habe das mal an ein REM-Album angelehnt.

    Doch nun zur GEZ. Ich kann mich noch gut an die jährlichen schreiben erinnern, die ich noch lange bekam, als ich schon nicht mehr zu Hause wohnte. An die alte Adresse versteht sich, und das obwohl ich in der neuen Wohnung korrekt angemeldet war.

    Anfangs antwortete ich regelmäßig, wie die sachlage ist. Freundlich, doch nach einiger Zeit wurde mir das zu blöd. Und so erhielt ich ein Schreiben, in dem ich ganz genau aufführen sollte, welche Fernsehgeräte und Radios es gab, wann genau diese gekauft worden seien. Wie das mit Autoradios aussah - am besten mit Quittung. Bei Androhung von Strafe, wenn die Aussagen falsch waren.

    Und das nach all den fälschlich zugesandten Briefen, nun also die Krönung. Ich wollte es zerreißen, wollte beschimpfungen reinschreiben. Schlie0ßlich habe ich es normal ausgefüllt. Sagen wir versucht - denn woher soll man bei Geräten, die man ewig hat genau das Kaufdatum wissen? Und das alles, obwohl ich ja angemeldet war!

    Schließlich legte ich mir ein paar Beschimpfungen und harsche Argumente bereit - doch ich schluckte sie runter, die Stimme an der der anderen seite war freundlich. In einem netten gespräch konnte das alles nun geklärt werden. Briefe bekomme ich seit dem auch nicht mehr - und somit habe ich meine Ruhe. Wie es sein soll. Manchmal wirkt ein Gespräch mehr, als 43 unbeantwortete Briefe.

    GEZt!

    Vom Müll

    Freitag, den 23. November 2007

    Hier in Braunschweig gibt es zwei verschiedene Mülltonnen: eine grüne für Biomüll, eine schwarze für Restmüll, dazu Recycling - Container, in denen man von Glas über Plastik bis Papier alles unterbringen kann. Manchmal frage ich mich wozu die schwarze Tonne überhaupt noch da ist…

    Montags werden die Tonnen geleert, was an sich nichts spektakuläres ist. Grün und schwarz, doch dieses Mal wurde die grüne vergessen, was wegen einer Menge anfallendem Biomüll, Baumschnitt usw., im Herbst ein Problem ist.

    Also: Beschwerdemail. Die Antwort war sehr nett, es wird eine zeitnahe Abholung der Tonne angekündigt. Bis Donnerstag geschieht nichts, eine zweite Mail folgte - und die Antwort, dass man das bei Alba mit Überraschung zur Kenntnis nimmt.

    Freitag wurde die Tonne dann gelehrt. Zufällig war ich gerade draußen und wurde auch prompt angesprochen. Es würde ja öfter vorkommen, dass angerufen wird, damit die tonne ein weiteres Mal abgeholt werden würde. gerade auch hier in der Gegend - und dass es nicht sein könne, dass man die Tonne vergessen habe.

    So steht man also nicht nur als Lügner, sondern auch als Müllbetrüger da. Wirklich toll, wie das hier funktioniert, in einer Stadt, wo die Müllgebühren auf unglaublich hohem Stand sind - und man 80 Prozent des Mülls selber trennt. Eigentlich sollte es billiger werden… sollte man meinen.

    Nach ein paar direkten Worten, zeigte er sich dann doch versöhnlich und fast ein bisschen wehmütig schaute ich dem Müllwagen hinterher, als er davonfuhr und Richtung Hauptstraße verschwand.
    An diesem kühlen Herbstmorgen.

    Kommunikation ist wichtig und hilft. Unterstellungen nicht.

    Redet!

    Länderspielunlust

    Freitag, den 16. November 2007

    Morgen ist es ja wieder so weit, Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft. Ich weiß nicht mal gegen wen, denn seltsamerweise hat mein Interesse daran nach der WM stark nachgelassen.

    Die Bundesliga scheint im Moment der Freundschaftsspiele und Qualifikationen einfach spannender - noch mehr die Regionalliga: Und Eintracht spielt ja am Samstag.

    Es geht gegen Ahlen, ein Sieg ist da praktisch Pflicht - wenn in den restlichen Spielen bis zur Winterpause 9 Punkte geholt werden, sieht doch alles besser aus.

    Siege statt Unentschieden - und vielleicht, irgendwann, kommt auch wieder die Lust sich das im Stadion anzusehen…

    Zumindest sollte aber trotz der Ausfälle ein einstelliger Tabellenplatz bis zur Pause Pflicht sein.

    Gewinnt!

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