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43 des Tages
Die Welt der 43
"Das Gewöhnliche, hier wirds Ereignis" - so hiess es schon bei Goethe - und hier wird dieser Satz Wahrheit, für die, die es wollen, brauchen und manchmal auch haben müssen.
Kapselriss.
Sonntag, den 24. Mai 2009Zugfahren hat etwas melancholisches. Kontakt zur Außenwelt über Handy, wenn möglich. Die Nase an die Scheibe gepresst, atmet Dämmerung ein. Das Fenster ist kalt, kalt ist das Grau draußen, der Nachthimmel. Lichter leuchten einsam. In einer Welt, in der ich versinke, träume, denke. ich fliege um den Zug und durch die nacht. Das Rattern und Knarren, Gespräche, Handyklingeln, Fangesänge-all das beendet meine Gedanken, zerstört, die Kapsel meiner selbst die ich um mich errichtet habe.
Warum müssen Menschen immer laut sein?
Mich stören in meiner Welt, die keinen etwas angeht und so errichte ich die Kapsel erneut. Schließe die Augen und schaue im Halbschlaf fahrig hinaus, ziellos, zwischen Lichtpunkten und Schatten, zwischen Sternen und dem klaren fahlen Licht des Mondes, meinen Gedanken und Sprüngen folgend.
Heute war es bedeckt. Nur die Lichter in der Ferne. Licht schweigt, Schall nicht.
Und so bin ich gefangen in meiner selbst, einer Blase um mich herum, die ich selbst schaffe und erhalten muss.
Bis das Ziel erreicht ist, ich aussteige, die Beklemmung sich löst. Menschen laufen ziellos umher, doch es stört mich nicht. Auch wenn dort niemand ist, der mich empfängt. Und abholt. ich den Rest des Weges alleine gehen muss. Niemand wartet, aber ich bin nicht unglücklich, nur einen kurzen Moment in Erinnerungen gefangen. Ich fasse mich.
Und dann gehe ich meinen Weg in die Nacht.
Vom Warten am Bahnhof: Hildesheim
Montag, den 11. Mai 2009 Vielleicht sollte man das als Reisemethode erfinden. Quer durch die Welt mit Wochenendticket. Wie oft hat man da Aufenthalt-mal 20 Minuten in Kassel Willhelmshöh, eine Stunde in Bielefeld oder gar 43 Minuten in Göttingen. 30 Minuten in Lehrte sind eine Qual.
Doch dem kann nun Abhilfe geschaffen werden!
Ordern Sie schon jetzt unseren kleinen Zugwartezeitüberbrückungsführer! Einfach eingeben, wie lang die Wartezeit an einem Bahnhof ist und binnen kürzester Zeit erleben sie die Faszination von Kirchen, Sehenswürdigkeiten, örtlichen Spezialitäten und kulinarischen Genüssen, die einen von Burger King bis zur Dönerbude bringen. Selbstverständlich basierend auf GPS werden anhand der mittleren persönlichen Gehgeschwindigkeit Ziele errechnet die Wartezeiten selbst in Lehrte oder Vöhrum zu einer Vergnüglichkeit allererster Kajüte machen werden!
Vielleicht wäre das ganz schön gewesen. Vor ein paar Wochen in Hildesheim. Nichts gegen die Stadt, nur was kann man da auf die Schnelle in 40 Minuten entdecken? So blieb ein Konglomerat aus SMS versenden, dem nicht anrufen von einer Telefonzelle und Kontoauszugholen als orgastischer Moment. Ein spontan gescheitertes Kaffeetrinken. Schließlich das Einsteigen in den Zug und diebisch darüber freuen, dass man zumindest noch 20 Minuten der Zeit sitzen darf.
Zeit in der man Hildesheim hätte erkunden können. Wenn man nur wüsste, was man erreichen könnte. Eine neue Reisemöglichkeit. Wo früher Schiffe monatelang unterwegs waren, hilft heute die Bahn und Dank ihrer Wartezeiten kann man die Welt entdecken. 20 Minuten hier, eine Stunde dort. So könnte man Wochen und Monate zubringen. Kosten für Hotels spart man ein, die Bahn machts möglich.
Deutschland entdecken!
Jetzt!
Und vielleicht stellt man dabei fest, dass es Bielefeld tatsächlich gibt.
Bucht!
Psychologie
Sonntag, den 3. Mai 2009 “Was möchtest du werden?”
“Was mit Psychologie.”
“Und was genau?”
“Na, Psycho!”
Klinsmann
Montag, den 27. April 2009Heynckes? Was erlaube Heynckes?
Ich finde es schade, dass Klinsmann da gescheitert ist, weil ich es für gut halte, wenn jemand mal neue Konzepte bringt. Nur ist Bayern dazu der falsche Verein.
Ich finde es gut, dass Klinsmann da gescheitert ist, weil sich die Führungsetage dort mal wieder so richtig schön lächerlich gemacht hat und die Entscheidung einen Heynckes zu holen recht armselig wirkt. Dann hätte man Klinsmann doch einfach die Saison zu Ende machen lassen sollen, danach ein sauberer Schnitt und ein neuer Trainer. Ich verstehe so gar nicht, was das jetzt bringt, außer dass man Klinsmann persönlich noch eins reinwürgen will, dass man es liebt mit halbgaren Zwischenlösungen herumzuschwuchteln oder man sich unbedingt noch zusätzlich ein Gehalt für den Osram-Jupp aufbürden möchte.
Sauber.
Schade, dass sie nicht gleich Lattek zurückholen oder ein Weißbierglas als Trainer anstellen.
Oder Effe als Manager, Basler Trainer und Matthäus macht den Greenkeeper.
Ich lach mich tot! Wer dieses Jahr Meister wird ist eh egal, verdient hat es keiner! Scheiß-Operettenliga.
Habe fertig!
Lebensweisheiten (1)
Freitag, den 10. April 2009Wer zwischen allen Stühlen sitzt, ist nicht zwangsläufig Tisch.
Wer seinen Träumen folgt, ist vielleicht doch nur Stalker.
Mit dem Kopf in den Wolken kommt der Arsch niemals vorwärts.
Lebenswisst!
Ponyhof
Samstag, den 28. März 2009Habe mal wieder angefangen Stromberg zu sehen. Mit der ersten Staffel. Macht richtig Spaß, Zitate zum mitschreiben und auswendiglernen. Lebensweisheiten. Stromberg, der Nietzsche der Gegenwart?
Denn das Leben ist kein Ponyhof. Oder auch doch. Das Leben ist schön, man muss es nur genießen.
Genießen können.
In dieser Welt da draußen sind andere Dinge.
In meiner Welt sind meine Gedanken. Gefühle. Und Menschen.
Darum heute mal liebe Grüße an alle die mich kennen.
Und gar kein Zynismus, ist ja fast schockierend.
Irgendwas muss jetzt her.
Und dann gab’s keine mehr.
Erfüllt vom Glück, frage ich, wo mein Pech geblieben ist.
Doch es wird zurückkehren und an meine Tür klopfen.
Alptraumhaft und in der Nacht.
Tanzend werde ich’s begrüßen!
Läuft!
This is the last day
Donnerstag, den 5. März 2009 Fuck. What’s the end? That’s all about. Everything is fucked up. The day, the night, the friendly morning. Mourning. Thought I get you. King for a day, fool for a lifetime.
Darkness outside like a spinning piano-solo. Playing on my death. Feels like spinning… Plates?
Too far away, too far away from me. From here. Wish you were… here.
Feeling fucked-up on a fuck-up day.
Way to the end is no way to the beginning is the end. Stars smashed around in circles.
Everything’s ruined, yeah-yeah, everything’s ruined.
I’m confident being myself. Fucked-up here. Alone.
I love you.
Sometimes, I said to me.
I love you.
Meaning you.
WORKspiele - Götterwelt
Sonntag, den 1. März 2009Hier mal ein paar WORKspielereien, die sich per ICQ so ergeben haben - an einem Abend versteht sich. So von Ork zu Frosch. Ein bisschen sollte man sich aber mit Fußballern auskennen und nicht so auf die Rechtschreibung achten. Viel Spaß!
Vlad: manchmal muss man allerdings wirklich bei der götterwelt aufpassen…
Minsc: ja, verwechslungen können da Beinlich werden
Vlad: das du immel solche fußballwitze bringen musst….
Minsc: das kahn ja auch nicht immer gut gehen
Vlad: und bringt man zuviele davon, kann das Lehmann einem vorbei gehen (
Minsc: da heißt es dann Daum drücken
Vlad: Und gut nachdenken, nicht dass das chatfenster dann Völler schlechter Wortspiele ist
Minsc: komm mal rüber… i kann sonst nichts verstehn (wenn das nicht bis zur Unkenntlichkeit mies war)… was sagt der engländer, wenn er einen Tiger sieht? look, a toni
(Anm.: Toni ist der Frosties-Tiger)
Vlad: Mist, alle die mir gerade eimfallen wären ziemlich Lahm. Na ja, Schuster bleib bei deiner Leistung
Hören wir besser auf, ich Klopp mich nicht um die richtig schlechten….
weiter…