Dreiundvierziger -
Der Südseeblog
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Mondfinsternis
Durch Schloss und Tor, Pforte und Schrein
Werde ich mein Monduntergang sein.
Gestank und Abschaum dieser Welt
Die sich noch gestern entgegenstellt
Verschwinden - und betrachtet, wie es vorher war,
Alles was wird, ist nicht mehr da,
Und alles, was niemals gewesen ist,
Wird Leben, wird Werk und wird mein Licht.
Einfach nur kalt und unbewohnt,
mein Werden im Morgenstill - ein toter Mond.
Ich ziehe aus in den Strobentank
Von Schichtfest, Herrgott und Erntekrank,
Verschließ mich bestrahlt von Nacht
Zwischen gleißenden Sternen in Mondohnmacht.
Die Finsternis eines toten Mondes
Die Ohnmacht eines maroden Todes
Ich selbst versteckt in meiner Welt der Nacht
Schwarz ist nicht tot - wo mein Leben lacht.
Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 18. November 2009 um 21:59 Uhr veröffentlicht und wurde unter stories abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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