Dreiundvierziger - Der Südseeblog
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    Die Welt der 43

    "Das Gewöhnliche, hier wirds Ereignis" - so hiess es schon bei Goethe - und hier wird dieser Satz Wahrheit, für die, die es wollen, brauchen und manchmal auch haben müssen.

    Braunschweiger Jungs

    Wir sind es ja nicht anders gewöhnt. Im Gegenteil, die lange Zeit, die ein Möhlmann hier Trainer war, fühlte sich ja schon fast unheimlich an. Jetzt der letzte Versuch, ein Trainerwechsel um letzte Kräfte zu mobilisieren? Die Trainerwechsel der letzten Jahre kann man ja kaum noch mitzählen. noch weniger die namen der Spieler merken, die kamen und gingen und so geht nun ein Benno Möhlmann. Die Art und Weise spricht für ihn. Die Mannschaft ist gefordert. Leere Floskeln?

    Bei manchen Vereinen muss man mal leiden, da gibt es Serien, die dauern 5-6, vielleicht mal 10 Spiele an. Aber doch nicht über 2 Jahre wie hier. Da kann man die Lust an allem verlieren. Daran, dass man den Liveticker verfolgt, ins Stadion geht, Berichte in der Zeitung steht.

    Katastrophaler Abschied aus Liga 2, aber mit Möhlmann kam ein alter Bekannter. Dazu das erste Pokalspiel gegen Werder Bremen. Doch Eintracht schaffte es, jegöliche aufkeimende und wieder gewonnene sympathie sofort zu ersticken. Spiele wurden verloren, oft reichten 3 geschossene Tore nicht für einen Sieg und das in einer Saison, in der so viel auf dem Spiel steht.

    Doch dann kam mal eine kurze Serie, der Anschluss an den Klassenerhalt geschafft. Und schon ist die Serie dahin, wann immer die Führung fällt, man braucht nur auf den Ausgleich warten. Klare Niederlage gegen Oberhausen. Eigentlich passend, wie das Spiel der Mannschaft. Bis zum Strafraum gut, der Abschluss enttäuschend… Doch Halt! Offensive Spieler wie Schembri, Oehrl oder Fuchs treffen - doch bei der Anzahl an Gegentoren würde wohl selbst ein Christiano Ronaldo, Ronaldinho oder ein Ronaldo in Topform verzweifeln. Wieso heißen die eigentlich alle gleich?

    Nun ist also Lieberknecht der neue Trainer. Wo früher teilweise aufgestöhnt wurde, wenn er den Platz betrat, ist er jetzt der Hoffnungsträger. Eine faire Chance verdient er auf jeden Fall, durch gute Arbeit bei der A-Jugend ist er bei den Fans beliebt.

    Jetzt also gegen Düsseldorf, ein Sieg für Eintracht und sie werden schon am nächsten Spieltag den rettenden Platz 10 erreichen. Die Frage ist eher, ob sie den bis zum Schluss halten können…

    Zweckoptimismus? Ja, schon, vielleicht auch ein letzter Strohhalm vor dem Sturz in die vierte Liga. Aber noch ist alles möglich, letzte Saison wurde sogar noch gerechnet, als der Abstand 10 Punkte betrug. Jetzt sind es gerade mal zwei!!!

    Denn ein Klassenerhalt mit folgenden Verstärkungen der Mannschaft kann diese Saison vergessen machen. Bei vollem Haus gegen Dortmund II. Aber ein Abstieg wäre ein Schlag, von dem sich gerade die Fans lange erholen müssten. Zu lange dauert der Negativtrend. Dann lieber versuchen, noch mal 3 Spieltage Optimist zu sein.

    Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 14. Mai 2008 um 01:08 Uhr veröffentlicht und wurde unter Der Südsee abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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